Kanutouren weltweit

Paddeln an der Küste Neuseelands

Neuseeland ist ein Traum an Wasser. Einerseits sind die beiden Hauptinseln in die blauen Weiten des Pazifischen Ozeans eingebettet, andererseits speisen die vom Meer kommenden Regenmengen unablässig die Flüsse und Seen im Inland. Während die wilden Bäche und Ströme aus den Bergen besser für sportliche Kajaktouren geeignet sind, lässt es sich auf den großen Seen und entlang der Küste gemütlich mit dem Kanu paddeln.

Auf dem Wasser duch den Abel Tasman Nationalpark

Auf türkisgrünem Wasser gleitet man hier entlang der Küste. Ausgehend von Kaiteriteri oder Marahau starten die Touren durch das wundervolle Blau. Die teils felsige und schroffe Küstenlinie von Bark Bay im Abel Tasman Nationalpark bietet immer wieder spektakuläre Aussichten. Dazwischen finden sich Inseln und Strände, an deren Ufer es sich lohnt, eine Badepause einzulegen. Ein Höhepunkt ist sicherlich der Besuch von Pinnacle Island. Hier können die Paddler Neuseeländische Seebären aus nächster Nähe beobachten.

Sonnenuntergangstour nach Rangitito Island

Ausgangspunkt für dieses Paddelabenteuer ist die Stadt Auckland. Von hier aus paddelt man idealerweise am späten Nachmittag quer durch den Waitemata Harbour hinüber zur Insel Rangitito. Vom Gipfel des Inselberges lässt sich der Sonnenuntergang über Auckland und der umliegenden Landschaft mit all seinen Facetten in Schnappschüssen festhalten. Die Rückfahrt beginnt erst nach Einbruch der Dunkelheit. Das klingt gruselig, ist tatsächlich aber sehr spektakulär. Unter der Leitung eines ortskundigen Führers gleitet man Paddelschlag für Paddelschlag den bunten Lichtern der Stadt entgegen.

Die Maori-Felsschnitzereien im Lake Taupo

Der Lake Taupo ist der größte See Neuseelands. Entsprechend viel Spielraum bietet er für kürzere und längere Kanutouren. Eine der spannendsten Routen führt wohl zu den Felsklippen, in denen sich Künstler der Maori verewigt haben. Riesige Gesichter aus Stein blicken den Besuchern entgegen. Diese Kunstwerke sind ausschließlich vom Wasser aus zu sehen. Auf dem Hin- und Rückweg von und nach Jerusalem Bay ist der Ausblick frei auf eine beeindruckende Landschaft, deren Zentrum ein riesiger Vulkan zu bilden scheint. Wer mag, erfrischt sich unterwegs bei einem ausgiebigen Bad im klaren Nass des Sees.

Mit Delfinen paddeln

Vom Hafen von Picton aus geht es quer durch das spektakulärste Ende des Queen Charlotte Sound. Malerische Buchten, umrankt von grünen Bäumen, warten mit einsamen Stränden auf. Die Natur scheint zum Greifen nah und man hat wirklich das Gefühl, mit dem Kanu eins mit dem Wasser zu werden.

Mit ein wenig Glück nähern sich den Booten neugierige Delfine. Nicht selten begleiten sie die paddelnden Gruppen ein Stück ihres Weges. Weitere spektakuläre Bewohner dieser Gegend sind Adlerrochen, Robben und kleine blaue Pinguine.

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ashe